Körpersprache

Körpersprache

Mimik

Mimik sind die sichtbaren Bewegungen auf der Gesichtsoberfläche. Sie werden vor allem durch die Augen und der Mund hervorgebracht.

Die Augen haben eine starke Ausdruckskraft und sind eines der wichtigsten Ausdrucksmittel. Deshalb ist bei Präsentationen der Augenkontakt sehr wichtig. Dieser gibt dem Publikum das Gefühl, Teil der Präsentation zu sein. Um den Blick optimal im Publikum schweifen zu lassen, werden einige Zuschauer als Fixpunkte gewählt. Achtung: Nicht nur auf eine Person fokussieren, das dies als unangenehm empfunden wird.

Ein Lächeln vereinfacht den Einstieg in einen Vortrag, wirkt freundlich und offen. Es täuscht auch über Angst und Nervosität hinweg.

Gestik

Gestik ist die Gesamtheit aller Gesten und meint die nonverbale Kommunikation, insbesondere mit Armen und Händen.

Durch verschiedene Haltungen der Arme werden unterschiedliche Gefühlslagen gezeigt. Am Körper angewinkelte Arme signalisieren beispielsweise eine Verteidigungshaltung. Die Stellung der Arme wirkt immer dann positiv, wenn sie so frei erscheinen, sich vom Körper wegzubewegen. Auch die Hände sind entscheidende Kommunikationsmittel. Jeder Finger signalisiert etwas anderes. Si wirkt der Zeigefinger im Gespräch belehrend und wenn auf einen Punkt gezeigt wird, stark dominant. Die Handflächen haben auch eine wichtige Funktion und sagen folgendes aus:

  • verdeckt à Verheimlichung, „Ich habe etwas zu verbergen.“
  • offen à positiv, weckt Vertrauen, „Ich habe keine Angst, nichts zu verbergen und bin bereit zu teilen.“
  • dominant, z.B. Schulterklopfen oder Handreichen im Gespräch und dabei linke Hand auf den Unterarm des Gegenübers legen à „Ich stehe über dir.“

Kopfhaltungen senden auch unter­schiedliche Signale aus. Ein gesenkter Kopf signalisiert Bescheidenheit, Verlegenheit, Unsicherheit oder Zurückhaltung.

Körperhaltung

Der Ausdruck der Körperhaltung kommt besonders bei einer Position auf einer Bühne zum Tragen. Falsche Signale können den Vortrag ruinieren. Wichtig bei der Präsentationstechnik ist ein fester Stand. Dabei wird das Gewicht des Redners auf beide Beine gleichmässig verteilt. Die Füsse sollten schulterbreit nebeneinander stehen. Um weniger kampfeslustig zu wirken und das unangenehme Gefühl der Frontalkonfrontation zu verringern, kann ein Bein auch nach vorne gestellt werden. Die Hände sollten immer sichtbar sein und nie in den Hosentaschen oder in Verschränkungen versteckt werden. Die Rednerhand dient dazu, das Vorgetragene mit Gesten zu untermauern.