Business Model

Business Model

Osterwalder und Pigneur definieren Business Model (deutsch: Geschäftsmodell) im Buch „Business Model Generation“ als „[…] das Grundprinzip, nach dem eine Organisation Werte schafft, vermittelt und erfasst. (Osterwalder & Pigneur, 2010)“

Es handelt es sich um eine modellhafte Beschreibung eines Geschäfts, das aus drei Hauptkomponenten besteht:

  • Value Proposition (Wertangebot) – Welchen Nutzen stiftet das Unternehmen?
    Beschreibung, welchen Nutzen Kunden oder andere Partner des Unternehmens aus der Verbindung mit diesem Unternehmen ziehen können.
  • Architektur der Wertschöpfung – Wie wird die Leistung in welcher Konfiguration erstellt?
    Darstellung, wie der Nutzen für die Kunden generiert wird. Beschreibt die verschiedenen Stufen der Wertschöpfung und der verschiedenen wirtschaftlichen Agenten und ihrer Rollen in der Wertschöpfung.
  • Ertragsmodell – Wodurch/womit  wird Geld verdient?
    Beschreibung, welche Einnahmen das Unternehmen aus welchen Quellen generiert. Die zukünftigen Einnahmen entscheiden über den Wert des Geschäftsmodells und damit über seine Nachhaltigkeit.

(Stähler, 2002)

  • Osterwalder, A., & Pigneur, Y. (2010). Def_Business Model. In Business Model Generation. A Handbook for Visionaries, Game Changers, and Challengers. New Jersey: John Wiley & Sons.
  • Stähler, P. (2002). Definition 1: Geschäftsmodell. In Geschäftsmodelle in der digitalen Ökonomie. Merkmale, Strategien und Auswirkungen (2 Ausg., Bd. 7, S. 41 f). Köln-Lohmar: Joseph Eul Verlag.