GinTonic Attitude

Klassifizierung von Gin

Gin soll einzigartig schmecken, weshalb viele verschiedene Aromen beigefügt werden (sog. Botanicals). Folgende Kategorien haben sich im Laufe der Jahre herausgebildet:

Dry Gin
  • zeichnet sich durch ein ausgeprägtes Wacholderaroma aus, das von bitteren Elementen und Zitrusnoten ergänzt wird
New Western Dry Gin
  • Wacholdernote rückt zugunsten einer anderen Aromanote in den Hintergrund
  • Ausgewogene, harmonische Geschmackskomposition = für „Shots“ geeignet
London Dry Gin
  • starker Wacholdergeschmack und eine ganze Palette an feinwürziger Aromen zeichnen diesen aus
  • wenig Zucker (0.5g pro Liter)
  • Botanicals müssen alle gleichzeitig dem Neutralalkohol beigegeben werden
Plymouth Gin
  • gesetzlich geschützte Herkunfsangabe: Nur Gins aus der Hafenstadt Plymouth dürfen sich so nennen
  • fruchtig-süss und ziemlich aromatisch
  • weniger starke Wacholdernote als der London Dry Gin
  • gilt als Leibgetränk der British Royal Navy
Old Tom Gin
  • ursprüngliche Variante des Gins, die im 19. Jahrhundert sehr beliebt war
  • durch die nachträgliche Zugabe von Zucker ist der Old Tom Gin süsser als der London Dry Gin
Genever
  • Holländischer Gin wird als Genever bezeichnet
  • Traditionelles Herstellverfahren: ausgeprägte Malznote
  • „Junger“ Genever: Kornbranntwein mit leichtem Wacholderaroma
Sloe Gin
  • gehört aufgrund seiner Süsse und dem geringen Alkoholgehalt (15 – 30 %) nicht zu den echten Gins. Es handelt sich vielmehr um einen Likör.
  • typischer Geschmacks- und Namensgeber ist die Schlehe (Schwarzdorn)
  • ausgezeichnet zum Mixen von Cocktails

(Quelle: ginobility.de)