Motivational quote by Bruce Lee

Kampf dem inneren Schweinehund

Kürzlich hat die Schweizer Gratis-Zeitung 20min einen Artikel mit Tipps aufgelistet, um den inneren Schweinehund zu überwinden und trotz hartem Tag etwas für die eigene Fitness zu tun. Im Artikel schreibt Sie, dass man “nach einem langen Tag im Büro oft nur noch vor den Fernseher will”. Das obwohl man sich einiges vorgenommen hat.
Der Artikel richtet sich klar an die meine Berufsgattung, die sogenannten “Bürogummis”.  Dass nun jene Leute jammern, dass sie als Bauarbeiter, Spengler etc. nicht erwähnt sind, verstehe ich nicht. Denn im Gegensatz zu denen, die nicht den ganzen Tag körperlich tätig sind, ist Sport nicht mehr so wichtig. Wenn man bedenkt, dass der Mensch von Jägern und Sammlern abstammt, also auch noch heute ein bestimmter Grundumsatz an Energie nötig ist…
Dann behaupten noch einige, der Arbeitsalltag im Büro sei nicht anstrengend. Nur körperliche Arbeit ist richtige Arbeit. Warum soll der Sesselkleber im Büro also müde sein am Abend? Die Antwort ist simpel: Die Arbeit ist für beide streng und fordernd. Für die einen körperlich, für die anderen halt geistig. Fazit: Beide Berufsgattungen sind am Abend müde. Wie motiviert man sich dann?
Hier die 9 Tipps:

  1. Legen Sie nach der Arbeit keinen Boxenstopp zuhause ein. Die Couch ist zu verlockend, und sitzt man einmal ab, steht man nicht mehr auf.
  2. Deshalb: Packen Sie am Morgen ihre Sporttasche und gehen Sie nach der Arbeit direkt zum Sport!
  3. Business Meetings und das Feierabend-Bier mit Freunden tragen wir in den Kalender ein. Wieso also nicht Workouts? Planen Sie ihre Trainings fix in Ihren Alltag ein.
  4. Essen Sie genügend am Mittag, um Power am Abend zu haben.
  5. Wer zu wenig trinkt, fühlt sich oft schlapp und müde. Trinken Sie im Büro zwei bis drei Liter über den Tag, um fokussiert zu bleiben. Während und nach dem Workout hilft es, ebenfalls auf genügend Wasser zu achten. So wachen Sie am nächsten Morgen vitalisiert auf und sind bereit für einen neuen Tag.
  6. Geteiltes Leid ist halbes Leid: Wer Freunde zum Sport machen trifft, ist motivierter und hält Trainings-Termine besser ein.
  7. Wer für sein Fitness-Abo oder einen Kurs im Voraus bezahlt, schwänzt beim Sport weniger und plant die Kurse fix in Budget und Kalender ein
  8. Auch ohne Fitness-Abo kann man Sport treiben: Geniessen Sie die Natur nach einem strengen Tag im Büro. Es gibt wenig, was erholender ist, als eine Jogging-Runde im nächsten Wald.
  9. Eine gute Playlist mit motivierenden Beats oder eine packendes Hörbuch helfen, das Workout spannender zu machen. Sorgen Sie für Abwechslung beim Training!
Grundsätzlich sehe ich das alles als eine Frage der eigenen MOTIVATION und DISZIPLIN. Wer diese hat, kann nach der Arbeit auch zuhause vorbei und dann ins Training. Wer sich allerdings nicht zur Ausübung seiner Sportart begeistern kann, sollte sich fragen, warum er sich das antut. Dann lieber etwas neues ausprobieren, was einem auch Spass macht. Die richtigen Beats im Ohr helfen dann sicher beim Workout.  Und mir persönlich hat das Jahresabo geholfen, mehr zu trainieren. Dann geht man auch mal nur für eine halbe Stunde ins Studio, was man sonst nicht tun würde, wenn man immer den vollen Preis bezahlen müsste.
Also: Ran an den Speck! 😀